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| Pantherchamäleons
gehören zu den fleischfressenden Reptilien. Sie ernähren sich
hauptsächlich von lebenden Insekten und Spinnentieren. Das Verabreichen der Futterinsekten
ist nicht jedermanns Sache. Auch hierüber sollte man sich vor der
Anschaffung eines Chamäleons im Klaren sein. |
| Bei mir hat
allerdings der Ekelfaktor mit der Zeit schon deutlich abgenommen. Fiel es
mir anfangs schwer, z. B. die Mittelmeergrillen anzufassen, geht das heute
problemlos. Bloß meine Spinnenphobie konnte ich noch nicht ablegen. Für
das Verfüttern dieser Tierchen ist nach wie vor mein Mann zuständig. |
| Die
Beschaffung der Futterinsekten stellt kein großes Problem dar.
Mittlerweile verkaufen die ortsansässigen Zoogeschäfte diese in guter
Qualität. Wer größere Mengen benötigt, kann sie sich auch von
Insektenfarmen holen. Sogar ein Versand ist bei moderaten Temperaturen
möglich. Reptilienbörsen bieten außerdem die Möglichkeit, sich
Futterinsekten zu beschaffen. |
| Wichtig ist,
dass man die erworbenen Futtertiere so "zwischenlagert", dass
sie noch einige Zeit am Leben bleiben. Wir haben uns für diese Zwecke
kleine Faunaboxen gekauft. Sofort nach dem Kauf werden die Futtertiere aus
den Heimchendosen genommen und in die Faunarien getan. Dort füttern wir
sie auch, so dass sie mehrere Tage oder Wochen am Leben bleiben. Damit
werten wir gleichzeitig die Futterinsekten auf, denn alles, was diese
fressen, bekommen indirekt auch unsere Chamäleons zu fressen. |
| Eine
abwechslungsreiche Fütterung ist sehr wichtig. Schon aus diesem Grund
muss man versuchen, die Futtertiere länger am Leben zu erhalten.
Außerdem muss jedes Insekt vor dem Füttern mit Vitamin-, Mineralstoff-
und Kalkpräparaten bestäubt werden. |
| Im Sommer
kann man sich nährstoffreiches Futter auf ungedüngten Wiesen selber
fangen (sogenanntes Wiesenplankton). Durch die große Artenvielfalt stellt
es ein sehr abwechslungsreiches Futter dar. |
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| Über die
Wintermonate verfüttern wir größtenteils folgende Insekten und werten
sie so auf: |
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| Grillen/Heimchen
in verschiedenen Größen.
(Haferflocken, Obst, Gemüse -
besonders Möhren, Teichsticks, Joghurt) |

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| Heuschrecken
in
verschiedenen Größen.
(Haferflocken, verschiedene Salate
und Kräuter, Gras) |

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| Argentinische
Waldschaben, die wir selber züchten.
(Teichfutter, Obst, Gemüse,
Katzentrockenfutter) |

Durch harten
Chitinpanzer nur Jungtiere verfüttern. |
| Fliegen,
die wir
als Fleischmaden oder Pinkis kaufen. Stellt man sie warm, kommt es bald
zur Verpuppung, aus denen dann die Fliegen schlüpfen.
(Joghurt, Honig, Traubenzucker,
Säfte...) |

Sind ein gutes
"Zungentraining". Können zu Verstopfung führen, wenn sie zu
viel gefüttert werden.
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| Stabheuschrecken,
die
wir auch selber züchten. Sie stellen eine gute Abwechslung im täglichen
Futterplan dar.
(Rosen-, Himbeer-,
Brombeerblätter) |

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| Gespentheuschrecken,
auch selber gezüchtet.
(Rosen-, Himbeer-,
Brombeerblätter) |

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| Obstfliegen (für
Jungtiere) |
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| Motten |
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Die Größe der Futtertiere
richtet sich natürlich immer auch nach der Größe der Chamäleons. Wie
oft gefüttert wird, richtet sich nach dem Alter der Tiere. Jungtiere bis
zu sechs Monaten bekommen bei uns täglich Futter. Ab einem Alter
von sechs Monaten wird ein Fastentag pro Woche eingeführt. Im
Alter ab neun Monaten gibt es nur noch dreimal wöchentlich etwas
zu futtern. |
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