Chamäleon Garten
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Sofort, nachdem wir die Eier geborgen haben, überführen wir sie in den vorbereiteten Inkubator. Dazu verwenden wir ein kleines Aquarium, welches wir zum Zweck der besseren Wärmeisolierung mit Styropor-Platten umklebt haben.

Inkubation 1.JPG (104726 Byte)

Wir brüten nach Budde, denn damit haben wir schon sehr gute Erfolge beim Erbrüten der Eier unserer Dosenschildkröten (Terrapene carolina carolina) erzielt. Dies sind auch weichschalige Eier wie die Chamäleon-Eier, die viel Feuchtigkeit benötigen. Mit dieser Brutmethode gelingt es uns, über die lange Brutdauer die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten, ohne ständig nachfeuchten zu müssen.
Im unteren Teil des Aquariums haben wir Wasser, welches wir über einen Thermotimer mit einem Aquarium-Heizstab auf eine Temperatur von 25° bis 26° C erwärmen.

Inkubation 2.JPG (122832 Byte)

Damit die Heimchendose nicht im Wasser steht, haben wir über dem Wasserstand ein Blech befestigt.
Die Eier sind halb in sehr feuchtem Vermiculite eingegraben. Um die Luftfeuchtigkeit zu halten, haben wir den Deckel der Heimchendose leicht aufgelegt.
Die Eier nehmen über die Inkubationsdauer sehr viel Feuchtigkeit auf und wachsen. Das ist ein gutes Zeichen, dass sie befruchtet sind. Diese hier sind kurz vor dem Schlupf fotografiert und haben ihre Größe von ca. Tic-Tac-Größe mehr als verdoppelt.

Inkubation 3.JPG (121052 Byte)

Unbefruchtete Eier erkennt man daran, dass sie nicht wachsen, sich verfärben und nach einer gewissen Zeit einfallen. Diese sortieren wir aus, um Schimmelbildung in diesem feucht-warmen Klima zu vermeiden.