| Sofort, nachdem wir
die Eier geborgen haben, überführen wir sie in den vorbereiteten
Inkubator. Dazu verwenden wir ein kleines Aquarium, welches wir zum Zweck
der besseren Wärmeisolierung mit Styropor-Platten umklebt haben. |
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| Wir
brüten nach Budde, denn damit haben wir schon sehr gute Erfolge beim
Erbrüten der Eier unserer Dosenschildkröten (Terrapene carolina carolina)
erzielt. Dies sind auch weichschalige Eier wie die Chamäleon-Eier, die
viel Feuchtigkeit benötigen. Mit dieser Brutmethode gelingt es uns, über
die lange Brutdauer die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten, ohne ständig
nachfeuchten zu müssen. |
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| Im unteren Teil des
Aquariums haben wir Wasser, welches wir über einen Thermotimer mit einem
Aquarium-Heizstab auf eine Temperatur von 25° bis 26° C erwärmen. |

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| Damit die
Heimchendose nicht im Wasser steht, haben wir über dem Wasserstand ein
Blech befestigt. |
| Die Eier
sind halb in sehr feuchtem Vermiculite eingegraben. Um die
Luftfeuchtigkeit zu halten, haben wir den Deckel der Heimchendose leicht
aufgelegt. |
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| Die Eier nehmen über
die Inkubationsdauer sehr viel Feuchtigkeit auf und wachsen. Das ist ein
gutes Zeichen, dass sie befruchtet sind. Diese hier sind kurz vor dem
Schlupf fotografiert und haben ihre Größe von ca. Tic-Tac-Größe mehr
als verdoppelt. |

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| Unbefruchtete
Eier erkennt man daran, dass sie nicht wachsen, sich verfärben und nach
einer gewissen Zeit einfallen. Diese sortieren wir aus, um Schimmelbildung
in diesem feucht-warmen Klima zu vermeiden. |
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