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Bei der Inkubation der Eier der Pantherchamäleons wird man auf eine harte Geduldsprobe gestellt.
Über Monate bleibt einem nichts weiter zu tun als zu warten, die Temperatur und den Wasserstand im Inkubator sowie die Substratfeuchte zu kontrollieren. 
Auch das regelmäßige Nachsehen, ob sich auch keine unbefruchteten Eier im Gelege befinden, verkürzt die Wartezeit nicht wirklich.
Bei uns begann der Schlupf dann doch ziemlich überraschend, weil wir nicht mehr damit gerechnet hatten, nach 284 Tagen. Wir entdeckten die ersten beiden Babys rein zufällig bei unserer routinemäßigen Kontrolle des Geleges und des Wasserstandes. 
Wir haben dieses Babys, und auch die folgenden, erst einmal im Brutapparat gelassen. Allerdings in einer kleinen Faunabox mit dünnen Ästen.

Schlupf 1.JPG (122193 Byte)

Hier konnten sie sich vom Schlupf erholen und haben die selben Bedingungen vorgefunden wie in ihrer Heimchendose, in der sie geschlüpft sind.
In den folgenden Tagen haben wir dann sehr aufmerksam den Schlupfvorgang verfolgt und konnten feststellen, dass sich die Eier kurz vor dem Schlupf eines Babys sehr verändern. Sie fallen zusammen und verfärben sich. 
Dann dauert es auch nicht mehr lange, bis das Ei mit dem Eizahn angeritzt wird.

Schlupf 2.JPG (159868 Byte)

In dieser Phase sollte man das Baby nicht mehr stören. Es verharrt oft noch sehr lange im Ei oder steckt nur den Kopf hinaus. 
Wenn die Babys gestört werden, kann es passieren, dass sie sich ins Ei zurück ziehen und in der dort noch vorhandenen Flüssigkeit ertrinken.

Schlupf 3.JPG (170939 Byte)

Schlupf 4.JPG (132147 Byte) Vom Vermiculite kaum zu unterscheiden, liegt das Baby kurz nach dem Schlupf völlig erschöpft da. Schlupf 5.JPG (122119 Byte)