| Bei
der Inkubation der Eier der Pantherchamäleons wird man auf eine harte
Geduldsprobe gestellt. |
| Über
Monate bleibt einem nichts weiter zu tun als zu warten, die Temperatur und
den Wasserstand im Inkubator sowie die Substratfeuchte zu
kontrollieren. |
| Auch
das regelmäßige Nachsehen, ob sich auch keine unbefruchteten Eier im
Gelege befinden, verkürzt die Wartezeit nicht wirklich. |
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| Bei uns
begann der Schlupf dann doch ziemlich überraschend, weil wir nicht mehr
damit gerechnet hatten, nach 284 Tagen. Wir entdeckten die ersten beiden
Babys rein zufällig bei unserer routinemäßigen Kontrolle des Geleges
und des Wasserstandes. |
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| Wir haben dieses Babys,
und auch die folgenden, erst einmal im Brutapparat gelassen. Allerdings in
einer kleinen Faunabox mit dünnen Ästen. |

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| Hier
konnten sie sich vom Schlupf erholen und haben die selben Bedingungen
vorgefunden wie in ihrer Heimchendose, in der sie geschlüpft sind. |
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| In den
folgenden Tagen haben wir dann sehr aufmerksam den Schlupfvorgang verfolgt
und konnten feststellen, dass sich die Eier kurz vor dem Schlupf eines
Babys sehr verändern. Sie fallen zusammen und verfärben sich. |
| Dann dauert es auch
nicht mehr lange, bis das Ei mit dem Eizahn angeritzt wird. |

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| In dieser
Phase sollte man das Baby nicht mehr stören. Es verharrt oft noch sehr
lange im Ei oder steckt nur den Kopf hinaus. |
| Wenn die Babys gestört
werden, kann es passieren, dass sie sich ins Ei zurück ziehen und in der
dort noch vorhandenen Flüssigkeit ertrinken. |

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Vom
Vermiculite kaum zu unterscheiden, liegt das Baby kurz nach dem Schlupf
völlig erschöpft da. |
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